Berg - und Hüttenarbeiterverein St. Barbara Ensdorf 1873 e.V.
Sechziger und Siebziger
7. Der Verein in den Sechziger und Siebziger 1960 wurde der Verein umbenannt in „Bergmannsverein 1873 Ensdorf“ und der erste religiöse Bergmannstag fand auf dem Hasenberg statt. An Pfingsten 1960, anlässlich der 300 Jahresfeier des Hl. Wendelinus in St. Wendel, stellte der Verein auf Wunsch des Dechant Schwinden die Träger und eine Ehrenwache der Reliquien in Anwesenheit des Bischofs von Trier, Dr. Matthias Wehr. 1963 fand das 90 jähriges Stiftungsfest, verbunden mit dem 1. Internationalen Bergmannstag statt. Protektor: Ministerpräsident Dr. Josef Röder, Ehrenprotektor: Bergwerksdirektor Dipl. Ing. Moritz Rauber. Pontifikalamt: Dr. Bernhard Stein, Bischof von Trier. Der Verein zählte 530 Mitglieder. Auf Antrag des Ehrenpräses Pfarrer Prof. Dr. Josef Görgen erfolgte die Namensänderung des Vereins in „Bergmannsverein St. Barbara Ensdorf". Zur Begründung: Auch Angehörige anderer Religionsgemeinschaften waren Mitglieder geworden. Auf Beschluss der Generalversammlung konnten ab 1965 auch Frauen und Angehörige der Bergleute aktive Mitglieder des Bergmannsvereins werden 1967 wurde der Name des Vereins in „Berg- und Hüttenarbeiterverein St. Barbara Ensdorf 1873“ geändert, um den Verein für Hüttenarbeiter zu öffnen Das 100 jährige Stiftungsfest wurde 1973 verbunden mit der fünften Fahnenweihe gefeiert. Protektor war der Minister für Finanzen und Forsten Alfred Wilhelm. Die Fahnenweihe nahm Präses Gerd Bichler vor. 1978 war die bislang letzte Umbenennung, die vorgenommen werden musste, da der Verein den Status eines eingetragenen Vereins erhielt. Der aktuelle Name des Vereins lautet somit: “Berg- und Hüttenarbeiterverein „St. Barbara“ Ensdorf 1873 e.V.